Teekunde - Oolong Tee

Die Ursprprünge des Oolong Tees sind in den Wuyi-Bergen in der südostchinesischen Provinz Fujian zu suchen. Im späten 17. Jahrhundert wurden die ersten Tees dort produziert. Später stellte man Oolong Tee auch in der Provinz Guangdong und Taiwan her, die heutzutage jeweils ihre eigenen Spezialitäten haben.

Allein in den Wuyi-Bergen gibt es zur Zeit 64 verschiedene Sorten. Die meisten werden mit viel Erfahrung per Hand produziert. Jede Teesorte hat ihre eigene Persönlichkeit. Kleinste Unterschiede in der Pflanzenart, der Temperatur, der Zeit und/oder der Methodik lassen einen neuen Tee entstehen - und so wird er von Hand produziert:

Das Bild "China 1" konnte nicht geladen werden. Tee Plantage

1. Pflücken der frischen Blätter

Das Bild "China 2" konnte nicht geladen werden. Teeverarbeitung: Welken

2. Welken der Blätter unter freiem Himmel für ca. 1 Stunde

Das Bild "China 3" konnte nicht geladen werden. Teeverarbeitung: Trocknen

3. Aufbrechen der Blattkanten durch Schütteln der Blätter in den Körben.

Das Bild "China 4" konnte nicht geladen werden. Teeverarbeitung: Fermentieren

4. Nach rund 3 Stunden wird das Blatt auf Bambusmatten in speziellen Fermentationsräumen geschichtet und ruht 3 - 4 Stunden. Während dieser Zeit kühlen die Blätter ab und fermentieren zur gleichen Zeit bei einer Umgebungstemperatur von 25 - 28°C mit gleichbleibender Luftfeuchte.

Das Bild "China 5" konnte nicht geladen werden. Teeverarbeitung: Rösten

5. Nun kommt der Zeitpunkt die Fermentation zu unterbrechen. Dieser sensible Prozess erfordert ein Höchstmaß an Erfahrung, die Ausbildung des Fermenters dauert etwa 6 Jahre. In Chargen zu 500g Blattgut wird der Tee bei 210°C für 3 Minuten geröstet.

Das Bild "China 6" konnte nicht geladen werden. Teeverarbeitung: Rollen

6. Sofort nach dem Rösten wird das noch heiße Blatt gerollt. Für das Rollen einer 500g Charge sind zwei Männer erforderlich, die unter größter Kraftanstrengung 1 Minute lang arbeiten.

7. Der Tee wird zum Trocknen ausgebreitet und nach einer 1/2 Stunde in Trocknungskörbe getan. Unter den Körben wird ein Holzkohlefeuer entfacht und mit Asche bedeckt. Dieser Vorgang dauert 1 - 2 Stunden. Anschließend wird der Tee für 2 Stunden zum Abkühlen ausgebreitet. Ein zweiter Trocknungsvorgang schließt sich analog an.

8. Das jetzt entstandene Produkt ist ein halbfermentierter Tee mit Eigenschaften von schwarzem (Außenrand) und grünem (Blattkern) mit einem süßen Nachgeschmack.

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