Nepal Tee

Nepal – Shangri La – Geburtsstätte des Erleuchteten Buddha, nirgendwo sind sich Himmel und Erde so nah. Das Königreich Nepal liegt im Gebiet des majestätischen Himalaya – dem Dach der Welt. Ein Binnenland, der nächste Hafen liegt 600 km entfernt, eingeschlossen zwischen Tibet im Norden und Indien im Süden, Osten und Westen.

Das alles durchdringende Augenpaar des Buddha Das ausdrucksvolle, alles durch- dringende Augenpaar des Buddha, das mahnend vom Turm des Stupa in Bodnath herniederblickt. Wichtiges Heiligtum für alle lamaistischen Pilger.


Buddhistische Gebetsmühlen Buddhistische Gebetsmühlen


Teegarten »Everest Tee Estate« Teegarten »Everest Tee Estate«


Royal Chitwan National Park »Rhino« im Royal Chitwan National Park
Die Entfernung vom Norden zum Süden des Landes beträgt lediglich ca. 200 km. Es gibt die unterschiedlichsten Klimazonen, die dem Land wirtschaftlich vielfältige Möglichkeiten bieten.

Das Land gliedert sich in das Terei (Flachland), mit tropischem Klima im Süden, das mittlere Bergland, mit seinen zahlreichen Tälern und angenehmen sub-tropischem Klima und der hochalpinen Zone im Norden, mit beinahe arktischem Klima und den höchsten Erhebungen dieser Welt.

Diese Hochlagen – im Norden teilweise über 3500 m, lassen den Tee besonders schonend und langsam wachsen. Tee wird sowohl in 50 m als auch in 2200 m über dem Meeresspiegel angebaut, wohl einmalig in der Welt.

Weitestgehend ohne Pestizide und chemische Fertilizer, werden gute bis sehr gute Qualitätstees – sowohl orthodoxe als auch CTC – produziert. Der Teegarten Kanchanjanga (KTE) wird nach den Richtlinien des ökologischen Landbaues bewirtschaftet.

Um 1863 brachte der Premierminister Nepals, Jung Bahadur Rana, von einer Reise nach China ein Päckchen chinesischen Teesamen mit – ein persönliches Geschenk des Kaisers von China. Er übergab diese seinem nahen Verwandten Colonel Gajraj Singh Thapa, Gouverneur von Ostnepal, und so nahm Nepals Teeindustrie mit den ersten Plantagen in Ilam und Soktim ihren Anfang. Die erste Teefabrik, gegründet 1873, existiert noch heute.

Heutzutage wird auf ca. 10.000 Hektar des Landes Tee angebaut. In den Bergen sind mittlerweile mehr als 40 Teegärten, die größtenteils als Kooperative geführt werden, auf einer Fläche von ca. 4000 Hektar angelegt (Distrikte: Sindhupalchowk, Ilam, Therathum, Dhankuta und Panchtar). Der Ertrag dieser Gärten ist aufgrund der erschwerten Bedingungen allerdings lediglich etwa 150 kg pro Hektar. Die orthodoxe Teeproduktion findet zur Zeit in 11 Fabriken statt.

Im Grenzgebiet zu Indien (Distrikt Jhapa) sind mehr als 50 Teegärten mit einer Fläche von total ca. 6000 Hektar bewirtschaftet (z.Zt. 16 Fabriken zur CTC Produktion).

Nepal öffnet sich zunehmend der westlichen Welt. Diesem Werdegang verdanken wir heute die Entdeckung verschiedener Teesorten, die einem Vergleich mit den Nachbarn aus Darjeeling problemlos standhalten können.

Es sei noch erwähnt, dass bislang zwar nur 2 Teegärten nach ökologischen Richtlinien Tee anbauen, er in den Bergen aber auf Höhen von bis zu 2.200 m wächst, was bedeutet, dass der Tee nur in seltensten Fällen von Schädlingsbefall betroffen ist und weitestgehend auf Pestizide verzichtet werden kann.

Während der orthodoxe Schwarztee größtenteils exportiert wird (EU, Japan und USA), verbleiben die CTC und Fannings für den lokalen Verbrauch im Land.

Zeichen für Nepal-Tee

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