Benifuuki ist noch recht jung

Februar 2015 | Ludwigsburg | Tee & Kräutergalerie

Während das Grünteepulver Matcha mittlerweile auch in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, fristet das Grünteepulver »Benifuuki« (übersetzt: Rote Reichtümer und Ehre) noch ein Schattendasein. Gibt es diese Teesorte doch auch erst seit 1993. Entstanden ist sie durch die Kreuzung verschiedener Teepflanzen. Diese Teevarietät erhalten Sie in Ihrer Tee & Kräutergalerie im breuningerland als Bio Blatt-Tee »der 1.« und »der 2.« Pflückung oder fein vermahlen als goldgrünes »Bio Tee-Pulver« dass hier in Deutschland auf Steinmühlen sehr fein und frisch vermahlen wird.

Dieser Tee hat einiges zu bieten, »Benifuuki« hat einen besonders hohen Anteil an Catechinen. Dieser höhere Catechinanteil entsteht dadurch, dass der Tee im Gegensatz zum Matcha nicht beschattet wird. Das Sonnenlicht ist für die Produktion der Catechine (EGCG3) verantwortlich. Um den Catechinanteil weiter zu steigern, wird das geerntete Teeblatt auch nicht sofort weiterverarbeitet sondern noch ungefähr drei Monate gelagert. »Benifuuki« besitzt auch einen hohen Anteil an Bitterstoffen. Noch ziemlich unbekannt: Benifuuki aus Japan Noch ziemlich unbekannt: Benifuuki aus Japan Foto: www.keiko.de Die bittere und kräftige Geschmacksnote ist aus gesundheitlicher Sicht erwünscht. Am zugänglichsten liegen die Inhaltsstoffe im feinst gemahlenen Pulvertee. Hier kommt noch hinzu, dass durch den Verzehr des gesamten Blattes auch die nicht wasserlöslichen Stoffe konsumiert werden.

In Japan kommt »Benifuuki« bei Allergien wie Heuschnupfen oder zur Stoffwechsel-Aktivierung zum Einsatz. Dabei gilt es verschiedene Zubereitungsarten zu beachten. Bei Allergien wie Heuschnupfen sollte man einige Wochen vor dem Auftreten der Pollenallergie beginnen. Morgens täglich einen gehäuften Teelöffel in 100 ml Wasser (80 Grad) aufschäumen und trinken. Dies sollte über die gesamte Pollensaison durchgeführt werden. Regelmäßigkeit ist hier sehr wichtig. Studien ergaben, dass eine signifikante Wirkung nach ungefähr drei Wochen eintritt und nach sechs Wochen das beste Ergebnis.

Zur Stoffwechselaktivierung wird empfohlen drei Mal im Jahr eine 10tägige Kur zu machen. Hier wird das »Benifuuki Pulver« jedoch nicht erwärmt, sondern kalt getrunken. Am besten wird täglich morgens ein gehäufter Teelöffel in einen grünen Smoothie oder Shake gegeben und 20 Sekunden im Mixer gut vermixt. Werden neben dem Pulver weitere gesunde Lebensmittel in den Shake gegeben, wird die Resorptionsrate erhöht. Als Flüssigkeit eignet sich stilles Wasser, kalter Früchtetee z. B. Beerenpower, Reis- oder Mandelmilch, tierische Milch hingegen ist eher ungeeignet. Ein Stück Obst, Saaten wie zum Beispiel goldener Leinsamen, grünes Blattgemüse, wie Spinat, Mangold oder Feldsalat dazu und fertig ist der grüne Smoothie. Darüber hinaus kann das ganze Jahr hinweg 1-2 Mal pro Woche eine Tasse - Zubereitung wie oben - bei Allergien getrunken werden.

Durch sein intensives Aroma ist »Benifuuki Pulver« sehr sparsam im Gebrauch. Schon die halbe übliche Dosierung ergibt einen fein duftenden, besonders gut schäumenden Tee. Wem das »Benifuuki Pulver« zu bitter schmeckt, kann dies abmildern indem er die doppelte Menge Wasser benutzt.

Der »Benifuuki Blatttee« sollte relativ heiß, also mit etwa 80 Grad aufgegossen werden damit sich das Aroma, die Wirkstoffe und der feine blumige Duft richtig entfalten können. Er darf dann ca. 90 Sekunden ziehen. Empfehlenswert sind drei Aufgüsse. Geschmacklich fällt, wie bei Artischocken, zunächst eine leichte, exquisite Bitternote auf. Je nach Dosiermenge, Wassertemperatur und Ziehzeit kann dieser Tee fein-mild, zartbitter oder vollbitter serviert werden.


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