Wir freuen uns unseren Kunden, nach langer Suche, wieder ein kleines Spitzensortiment an hochwertigen Kaffeekompositionen — basierend auf 100% Arabica Hochlandkaffee — anbieten zu können.
Diese feinen, teilweise aromatisierten, Kaffeespezialitäten werden von unserem Lieferanten eigenhändig gemischt und in einem traditionellen Trommelröster von Hand täglich frisch geröstet. Dadurch können wir Ihnen ein volles Aroma und ein äußerst anspruchsvolles Geschmackserlebnis garantieren.
Wir führen für Sie eine Auswahl an aromatisierten und nicht aromatisierten Hochlandkaffees aus verschiedenen Anbaugebieten.
Kaffee lässt sich tausende von Jahren zurückverfolgen, in Arabien und Abessinen — wo er wild wuchs — wurde er von herumziehenden Stämmen gegessen. Manche Stämme übergossen die Bohnen mit Wasser und ließen sie darin ziehen, dieser Sud ist der Vorläufer unseres Kaffees.
Im 13. Jahrhundert gehörte der Kaffee in Arabien bereits zum täglichen Leben. Das Geheimnis seiner Zubereitung wurde streng gehütet. Zu dieser Zeit entstanden auch die berühmten Kaffeehäuser. Der erste Kaffee erreichte Europa 1615, zusammen mit einer Teelieferung aus der Türkei. Vom Hafen in Venedig aus verbreitete sich der Kaffee, und damit auch die Kaffeehäuser, schnell in ganz Italien. Im Jahr 1637 wurde in Oxford in England ein Kaffeehaus eröffnet, dies ist der erste Hinweis auf Kaffee in England. Das »Jacobs Coffee House« erwies sich als sehr beliebt und schnell wurden weitere Kaffeehäuser in ganz England eröffnet.
Nach Nordamerika kam der Kaffee 1660 durch die Holländer, sie brachten den Kaffee in eine Stadt namens New Amsterdam. 1664 übernahmen die Engländer diese Stadt und benannten sie in New York um. Allerdings konnte sich der Kaffee nicht von Anfang an in Amerika durchsetzen, da er anfangs nur für wohlhabendere Kreise erschwinglich war. Außerdem war Tee damals weit beliebter. Das änderte sich 1773 als der englische König George die Teesteuer erhob. Erboste Bürger stürmten daraufhin, als Indianer verkleidet, die englischen Handelsschiffe im Hafen von Boston und kippten die gesamte Teeladung ins Meer. Dieses historische Ereignis ging als »Boston Tea Party« in die Geschichte ein. Von da an breiteten sich Kaffeehäuser rasch in ganz Amerika aus und Kaffee wurde zum Nationalgetränk der Amerikaner — und er ist es bis heute geblieben.
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Von der Pflanze in die Tasse |
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Man unterscheidet zwei Kaffeesorten, Kaffee Arabica und Kaffee Robusta. Kaffee Arabica gedeiht an steilen Berghängen, benötigt viel Regen und Schatten um zu wachsen. Seine Bohnen sind hart und von hoher Qualität. Etwa 75% der Welternte ist Arabica Kaffee. Der wesentlich robustere Kaffee Robusta wächst in niedrigeren Lagen als der Arabica — bis unter 1000 Meter — dabei benötigt er außerdem weniger Regen. Kaffee Robusta ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten. Sein Geschmack kann mit dem des Arabica aber nicht konkurrieren, deshalb wird er meist mit Arabica vermischt. Der Vorteil des Robusta ist, dass er viel preiswerter ist. Darum werden billige Kaffees in der Regel mit 50% Robusta gemischt.
Die Kaffeebohne ist tatsächlich keine Bohne sondern der Kern einer kirschähnlichen Frucht, die aber nicht mit unserer Kirsche verwandt ist. Die Pflanze ist eine Art botanisches Kuriosum, da sie dort am besten gedeiht, wo sie wild gar nicht vorkommt. In dem tropischen Bereich zwischen den 25. nördlichen und dem 30. südlichen Breitengrad findet man die Kaffeepflanze überall auf der Erde.
Jede Beere ist von süßem Fruchtfleisch umhüllt, das normalerweise zwei Samen (Bohnen) enthält. Diese Bohnen können auf zwei Arten weiterverarbeitet werden — man spricht dabei von nasser oder trockener Aufbereitung. Die nasse Aufbereitung — vor allem für qualitativ hochwertige Bohnen angewendet — beginnt damit das die Bohnen nach dem Waschen in eine Maschine gefüllt werden die das Fruchtfleisch abquetscht. Dann werden die Beeren für 12 bis 24 Stunden in Wassertanks eingeweicht und durch Fermentierung die letzten Fruchtfleischreste abgelöst. Abschließend wird Wasser über die Beeren gesprüht, bis alle Reste des Fruchtfleisches entfernt sind und die Beeren auf Matten in der Sonne oder in Trockenmaschinen getrocknet. Die trockene Aufbereitung — mit der etwa 60% der Welternte behandelt wird — beginnt mit dem waschen der Beeren die danach in dünnen Schichten auf Matten ausgebreitet zwei bis drei Wochen der Sonne ausgesetzt werden. Während des, in dieser Zeit ablaufenden, Fermentierungsprozesses werden die Bohnen regelmäßig gewendet um eine gleichmäßige Durchtrocknung zu erreichen. Anschließend werden in einer Art Mühle die trockene Pergament- und Silberhaut entfernt.
Beim Rösten des Kaffees wird die Feuchtigkeit der grünen Bohnen reduziert, dadurch werden aromatische Öle freigesetzt und es entsteht der typische Kaffee-Duft. Zum Rösten der Bohnen werden riesige Maschinen verwendet in denen die Bohnen für kurze Zeit hohen Temperaturen von etwa 200 bis 260°C ausgesetzt werden. Nach dieser Prozedur — die je nach gewünschtem Röstgrad zwischen einer und fünf Minuten dauert, werden die Bohnen durch kalte Luft oder mit kaltem Wasser abgekühlt, um zu verhindern, dass sie verkochen. Der Röster trägt in Röstereien, oder in Geschäften in denen geröstet wird, hohe Verantwortung. Deshalb benötigt er viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, denn zwischen mittelsstarker und dunkler Röstung liegen zum Beispiel nur wenige Sekunden, eine Italienische (Espresso) Röstung ist die dunkelste Art der Röstung — bei der die Bohnen schon fast verbrennen.
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